Dezember 2020

!!!!!Veränderte Öffnungszeiten aufgrund der Ausgangssperre!!!!

Aufgrund der Ausgangssperre ab 21:00 Uhr schließen wir die Einrichtung am Mittwoch und Freitag bereits um 20:00 Uhr. Dafür wird das Haus an diesen Tagen für unsere Besucherinnen und Besucher bereits ab 13:00 uhr geöffnet.

Freitag, 11 Dezember, 2020 bis Donnerstag, 24 Dezember, 2020

Pressemitteilung KJR München-Stadt

Die Stadt hat entschieden: Die Kinder- und Jugendtreffs der Landeshauptstadt München dürfen öffnen. Damit stehen auch die 50 Freizeitstätten des Kreisjugendring München-Stadt (KJR) wieder für Kinder und Jugendliche offen.

Ursprünglich hatte der KJR die Häuser ab Mittwoch, 2. Dezember für den Präsenzbetrieb geschlossen und wieder auf digitale und die wenig erlaubten Angebote, wie Beratung sowie schul- und berufsbezogene Angebote umgestellt. Denn im § 20 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom Montag, dem 30.11.2020, heißt es, dass auch „sonstige außerschulische Bildungsangebote” schließen müssten. Dies hat auch der Bayerische Jugendring dann so empfohlen und an die Jugendringe in Bayern weitergegeben.

 

Die Stadt stellt sich dem nun entgegen. Sozialreferentin Dorothee Schiwy vertritt „eine andere fachliche Position“, wie sie in einem Schreiben erläutert, dass am Mittwochabend (2. Dezember 2020) an die Träger der freien Wohlfahrtspflege in München ging:

„Die offene Kinder- und Jugendarbeit hat einen gewichtigen Schwerpunkt auf dem präventiven Kinder- und Jugendschutz. Die Arbeit der Jugendzentren ist zur Konfliktprävention und als wichtige niederschwellige Anlaufstelle in Not-Situationen gerade in diesen schwierigen Zeiten von hoher Bedeutung. Dort wird den Jugendlichen eine sinnvolle und pädagogische betreute Freizeitgestaltung ermöglicht unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregelungen. Auch die Nachverfolgbarkeit von Kontakten wird dort – im Gegensatz zu Treffpunkten im öffentlichen Raum – ermöglicht. Wir sehen die offene Kinder und Jugendhilfe auf der Grundlage des §11 SGB VIII somit als Einrichtung der Sozial- und Jugendhilfe. Aufgrund dessen können diese Angebote weiterhin auch in Präsenz angeboten werden.“

Daher werden die KJR-Freizeitstätten so schnell wie möglich wieder für Kinder und Jugendliche öffnen. „Ich gehe davon aus, dass die allermeisten heute schon wieder offen sind“, sagt KJR-Vorsitzende Judith Greil. Die Häuser hatten erst mittwochs den Präsenzbetrieb einstellen müssen und auf Angebote und Kommunikation per Telefon, E-Mail, WhatsApp, Instagram, Facebook, Videochat und andere Online-Plattformen umgestellt.

„Die Stadt hat erkannt, wie wichtig die Arbeit unserer Pädagoginnen und Pädagogen für Kinder und Jugendliche ist – besonders in Corona-Zeiten“, sagt KJR-Vorsitzende Judith Greil.

„Bei geschlossenen Freizeitstätten hätten Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule gar keine Möglichkeit mehr, Gleichaltrige zu treffen und sich auszutauschen“, erklärt sie. Denn seit November sind ja auch Sportvereine, Schwimmbäder und Indoor-Spielplätze geschlossen, aufs Tanzen in Clubs müssen ältere Jugendliche schon seit März verzichten. „Für junge Menschen, die wenig Platz zu Hause haben, ist das jetzt schon dramatisch.“ Und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sei auch das Treffen an der frischen Luft eine weit weniger attraktive Möglichkeit als noch vor ein paar Wochen.

Trotz der Freude über die Entscheidung der Stadt ärgert Greil das Vorgehen der Bayerischen Staatsregierung. Von deren Infektionsschutzmaßnahmenverordnung war der KJR am Montag ebenso überrascht worden wie das Stadtjugendamt. „In der öffentlichen Debatte war vorher nie von einer möglichen Schließung der Jugendarbeit die Rede“, kritisiert Greil. „Das zeigt, dass die Jugendarbeit für die Landesregierung kaum eine Bedeutung hat.“

„Zu dreißigst im Klassenzimmern, aber nicht mal zu zweit am Kicker?“

Der KJR hätte eine erneute Schließung „weder jungen Menschen noch ihren Eltern schlüssig erklären können“, sagt sie, zumal der Schulbetrieb unverändert weitergeht. „Das hätte bedeutet: Vormittags dürfen Schülerinnen und Schüler zu dreißigst in Klassenzimmern sitzen, am Nachmittag aber trotz Abstand und Maske nicht mal zu zweit am Kicker stehen.“

Auch schulbezogene Angebote wie Mittagstisch mit Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangeboten hätten weiter in den Freizeitstätten stattgefunden. „Diese Kinder hätten also dort kickern, toben und chillen dürfen, ihre Freunde, die nicht daran teilnehmen, jedoch nicht“, sagt die KJR-Vorsitzende kopfschüttelnd.

Seine Freizeitstätten, die Anfang Juni nach elf Wochen Schließung im ersten „Lockdown“ wieder öffnen durften, sieht der KJR gut gewappnet. Alle haben individuelle und umfangreiche Hygienekonzepte erarbeitet und viel getan, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Gemeinsam sind den Schutzkonzepten unter anderem Mindestabstände, Maskenpflicht und eine festgelegte Quadratmeterzahl je Besucherin und Besucher. Möbel wurden verrückt, Bodenmarkierungen angebracht, eine Voranmeldung für den Besuch der Freizeitstätte eingeführt, teilweise wurden mobile Waschbecken für den Außenbereich angeschafft, so dass Kinder und Jugendliche schon vor Betreten des Hauses Hände waschen können. Raumüberlassungen für Kindergeburtstage und Partys gab es gar nicht mehr. „Ich freue mich, dass unsere Pädagoginnen und Pädagogen jetzt wieder persönlich für Kinder und Jugendliche da sein können und wir jungen Menschen wieder Räume bieten können“, sagt Greil.

Pressekontakt
Angelika Baumgart-Jena, Leiterin Pressereferat, KJR
Tel. 089 / 51 41 06 – 14, E-Mail a.baumgart-jena@kjr-m.de

Donnerstag, 3 Dezember, 2020 bis Sonntag, 20 Dezember, 2020

Corona

Wir sind für euch da und halten zusammen!

Seit dem 02.06. sind die Einrichtungen des KJR München-Stadt für die Besucherinnen und Besucher unter Auflagen des Hygienekonzeptes des KJR München-Stadt wieder geöffnet. Dies gilt nicht  für Überlassungsvereinbarungen an Fremdpersonen oder -gruppen. Die Regelungen gelten vorbehaltlich der Entscheidung der Landeshauptstadt München und der bayrischen Staatsregierung und könne jederzeit geändert werden.

Bei einem Besuch im Jugendtreff Au ist derzeit folgendes zu beachten: Alle Besucherinnen und Besucher müssen gesund sein (kein Schnupfen, keine Halsschmerzen, keine Kopfschmerzen, kein Fieber,  usw.) und zu niemanden Kontakt gehabt haben, der /die an Covid 19 erkrankt ist oder Krankheitssymptome hat. Die Einrichtung darf nur mit Mund-Nasen-Bedeckung betreten werden und es gelten die üblichen Hygienebestimmungen (Abstand halten, kein Körperkontakt, Hände regelmäßig reinigen, desinfizieren…). Außerdem werden die Kontaktdaten von Besucherinnen und Besuchern erfasst.

Wir freuen uns auf eine schöne Vorweihnachtszeit mit Euch! Euer Au-Team

Donnerstag, 3 Dezember, 2020 bis Donnerstag, 24 Dezember, 2020

Gute Neuigkeiten!!!

Wir dürfen doch wieder für Euch öffnen! Das Haus hat also wieder wie gewohnt und unter berücksichtigung des Hygienekonzeptes geöffnet. Das Corona Wochenprogramm findet wie geplant statt smiley

Donnerstag, 3 Dezember, 2020 bis Sonntag, 20 Dezember, 2020

Verbot von Jugendarbeit ist der falsche Weg

Der BJR kritisiert die Entscheidung, außerschulische Bildungsangebote zu untersagen

Unter Corona-Bedingungen: Ferienangebot im Sommer.

Der Bayerische Jugendring (BJR) bringt sein Unverständnis über das Verbot von Jugendarbeit in Bayern zum Ausdruck. Wie aus der neunten bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hervorgeht, werden mit den neuen Corona-Beschränkungen Angebote der außerschulischen Bildung und damit auch Jugendarbeit im Dezember verboten. „Mit dieser Entscheidung sind Politik und Verwaltung auf dem Holzweg“, kritisiert BJR-Präsident Matthias Fack. „Dabei hat die Jugendarbeit in Bayern seit Pfingsten und bei den Ferienangeboten im Sommer und Herbst eigentlich bewiesen, dass sie ihre Angebote verantwortungsvoll und mit den gebotenen Vorgaben für Gesundheitsschutz und Hygiene gestalten kann.“

Nicht erst seit der SARS-CoV-2-Pandemie fordert der BJR einen Perspektivwechsel bei Politik und Verwaltung: „Kinder und Jugendliche leiden in besonderem Maße unter fehlenden sozialen Kontakten. Deswegen wäre es gerade jetzt umso wichtiger gewesen, ihre Interessen, Sorgen und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu berücksichtigen“, erklärt der BJR-Präsident. Sie seien keine Objekte, die in Schulen und Kitas aufbewahrt oder betreut werden müssen. „Kinder und Jugendliche brauchen geschützte Räume der Gemeinschaft und der Begegnung, in denen sie als Menschen wahrgenommen und gehört werden. Diese Räume hätte ihnen die Jugendarbeit auch im Dezember bieten können“, so Fack.

Der BJR weist darauf hin, dass gerade junge Menschen Austausch mit Gleichaltrigen brauchen. „Ich bin froh, dass die vor Kurzem diskutierte und absolut kontraproduktive ‚Ein-Kind-Regel‘ vom Tisch ist. Sie wäre ein zu starker Eingriff in die Rechte von Kindern und Jugendlichen gewesen“, erklärt Fack. Die neue Studie „Junge Deutsche 2021“ zeige, dass sich junge Generationen mehrheitlich solidarisch verhalten und die Corona-Regeln befolgen. „Daher ist es umso unverständlicher, dass nur Kinder bis 14 Jahre bei der Gesamtzahl von Kontakten unberücksichtigt bleiben. Jugendliche sind in der Lage, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen. Gerade jetzt hätten sie geschützte Räume gebraucht“, erläutert Fack.

Kontakt
Christoph Spöckner
tel 089 / 51458-20 __ mobil 0151 / 276277-20

Mittwoch, 2 Dezember, 2020 bis Sonntag, 20 Dezember, 2020